Ausbildung

FAQ – Häufig gestellte Fragen vor dem Ausbildungsstart

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Grundsätzlich unterscheidet man die 3-jährige Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger von der einjährigen Ausbildung zur Pflegefachhelferin bzw. zum Pflegefachhelfer.
Bei beiden finden blockweise der Praxiseinsatz und der Schulunterricht statt. 

Bei der 3-jährigen Ausbildung wird der Ausbildungsvertrag zwischen der CAB, einer Altenpflegeschule und dem Auszubildenden geschlossen. Die theoretische Ausbildung umfasst 2100 Stunden; die praktische Ausbildung 2500 Stunden.

Der Praxiseinsatz findet primär in der stationären Pflege in einer unserer Caritas-Seniorenzentren statt. Darüber hinaus sind zwei Außeneinsätze vorgesehen: in der ambulanten Pflege (ca. 400 Stunden) und im gerontopsychiatrischen Bereich (ca. 200 Stunden).

Bei der 1-jährigen Ausbildung wird ein Schulvertrag mit der Altenpflegeschule geschlossen. Die theoretische Ausbildung umfasst 800 h und die praktische Ausbildung ca. 700 h. Der Praxiseinsatz findet hauptsächlich in einem unserer Seniorenzentren statt. Bei gutem Schulabschluss ist anschließend eine (verkürzte) Ausbildung zur bzw. zum Altenpfleger/in möglich.

 

Welche Einsatzfelder gibt es nach der Ausbildung?

  • stationäre Altenpflegeeinrichtungen 
  • ambulanten Altenpflege- und Altenbetreuungsdiensten 
  • in Hospizen 
  • in Pflege- und Rehabilitationskliniken 

 

Wo muss ich mich bewerben?

Bei der 3-jährigen Ausbildung können Sie sich direkt in einem unserer Seniorenzentren oder in unserer Geschäftsstelle bewerben.

Bei der 1-jährigen Ausbildung bitten wir Sie Ihre Bewerbung sowohl an eine Berufsfachschule für Altenpflege Ihrer Wahl und an uns zu senden.

Wird die Ausbildung vergütet?

Die 3-jährige Ausbildung wird gemäß den Arbeitsvertraglichen Richtlinien des Deutschen Caritasverbandes (AVR), wie folgt monatlich entlohnt:

  • 1. Ausbildungsjahr: 1.140,69 €
  • 2. Ausbildungsjahr: 1.202,07 €
  • 3. Ausbildungsjahr: 1.303,38 €

Für die Arbeit am Wochenende gibt es Zuschläge.

(Stand 1. August 2019)

Darüber hinaus kann individuell geprüft werden, ob es Fördermöglichkeiten zum Beispiel durch die Agentur für Arbeit gibt. Wir stehen in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und unterstützen bzw. beraten Sie gerne.

 

Wie viel verdiene ich nach der Ausbildung?

Der Verdienst als ausgebildete Fachkraft bzw. als Pflegefachhelfer/in ergibt sich aus den Arbeitsvertraglichen Richtlinien des Deutschen Caritasverbandes (AVR) der Anlage 32.

 

Wie viele Urlaubstage stehen mir während der Ausbildung zu?

30 Tage gemäß den Arbeitsvertraglichen Richtlinien des Deutschen Caritasverbandes (AVR)

Ist es möglich die Ausbildung verkürzt oder in Teilzeit zu absolvieren?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen ist dies möglich. Diese können Sie gerne individuell mit uns besprechen.

Wie sind die Arbeitszeiten während der Ausbildung gestaltet?

  • 39 Stunden/Woche
  • Schichtarbeit in Früh- Spätdienst, (Nachtdienst nur zum Kennenlernen)
  • Wochenenddienst

Welche Themen beinhaltet die Ausbildung?

  • Planung, Durchführung, Dokumentation und Beurteilung der Pflege
  • Personen – und situationsbezogene Pflege
  • Unterstützung bei der Lebensgestaltung
  • Mitwirken bei medizinischer Diagnostik und Therapie
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Anleitung, Beratung und Gesprächsführung

Welche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten hat man nach der Ausbildung?

Es ist uns ein großes Anliegen die individuellen Fähigkeiten und Stärken unserer Mitarbeitenden durch Fort-, Aus- und Weiterbildungen zu fördern. Die Altenpflege bietet ein breit gefächertes Spektrum an Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.

Nach der 1-jährigen Ausbildung zur Pflegefachhelferin bzw. zum Pflegehelfer haben Sie die Möglichkeit (ggf. verkürzt) die 3-jährige Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger durchzuführen.

Als Altenpflegerin bzw. Altenpfleger haben Sie folgende Aufstiegsmöglichkeiten:

  • Spezialisierung: Im Rahmen einer Weiterbildung können Sie sich spezielles Fachwissen aneignen. Z. B. Gerontopsychiatrische Pflege, Wundversorgung, Praxisanleitung, Palliativ Care
  • Pädagogik: Durch eine Weiterbildung und/oder Studium an einer Hochschule können Sie sich als Lehrer/in für Pflegeberufe qualifizieren.
  • Management: Im Rahmen einer Weiterbildung oder eines Studiums können Sie zur Wohngruppen- oder Pflegedienstleitung aufsteigen.