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Stand: 23.12.2015

Pressemitteilung

Augsburg

Ein Ort, an dem man gerne Zuhause ist – Das Caritas-Seniorenzentrum St. Verena feiert sein 15-jähriges Jubiläum

Das Jubiläum der im Stadtleben von Augsburg gut vernetzten Einrichtung wurde mit einem Festgottesdienst und einem Empfang begangen, zu dem auch der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl, und der dritte Bürgermeister, Sozialreferent Dr. Stefan Kiefer, zugegen waren.
1997 entschied sich der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. auf dem ehemaligen "Edgar-Meyer-Gelände", benannt nach der seit 1925 dort ansässigen Autohandelsfirma, auf diesem Gelände zwei Projekte der Altenhilfe zu verwirklichen: Betreutes Wohnen in der Trägerschaft der Diözese Augsburg und des St. Ulrichswerks und eine stationäre Einrichtung der Altenpflege, das
Caritas-Seniorenzentrum St. Verena unter der Trägerschaft der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH. St. Verena konnte im Jahr 2003 eröffnet werden.

Heute verfügt das Haus über 123 Wohn- und Pflegeplätze, auf insgesamt drei Wohngruppen. Für Menschen mit Demenz wird eine behütende Wohngruppe angeboten, in der die Betreuung auf die Bedürfnisse demenziell Erkrankter abgestimmt ist. "Ein Ort an dem man gerne Zuhause ist" sei hier entstanden, erklärte Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg in seiner Predigt. "Denn ganz in der Nachfolge der Namenspatronin der Einrichtung, der Heiligen Verena, werde hier aufgefangen und behütet, wenn das Leben in fortgeschrittenem Alter Einschränkungen mit sich bringt". Dies zeigt sich am umfangreichen Pflegeangebot in St. Verena, zu dem auch Tagespflege und eigens für Menschen in der letzten Lebensphase ein speziell eingerichteter Palliativ-Raum gehören.

Die Bedeutung des Hauses am Kappelberg wurde auch von den Festgästen immer wieder hervorgehoben. So betonte der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl, dass das kirchliche Engagement, das in besonderer Weise zum sozialen Leben in der Stadt beitrage, durch seine vernetzten Strukturen auch da greifen könne, wo es den Kommunen nicht gelinge. Dies zeige sich auch am Beispiel von St. Verena, das sich mitten in der Stadt und damit mitten im Leben befände, wovon die vielen Kooperationen mit Schulen, Sozialdiensten und dem Freiwilligenzentrum Augsburg zeugten.

Als "partnerschaftliche Zusammenarbeit" versteht auch der Sozialreferent der Stadt Augsburg, Dr. Stefan Kiefer, die Kooperation mit den kirchlichen Trägern im Bereich der Altenhilfe und betonte, dass, obwohl die Stadt eigene Senioreneinrichtungen betreibe, sich keine Konkurrenzsituation ergebe. Beide Träger, städtisch und kirchlich, stünden in den nächsten Jahren vor denselben Herausforderungen und müssten diese bewältigen.

An die Geschichte des Seniorenzentrums St. Verena erinnerte Frau Barbara Götz, Vorsitzende der Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen, in ihrem Grußwort. Denn St. Verena nahm vor 15 Jahren nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums St. Wolfhardt auf, sondern bot auch den Bewohnerinnen des nahegelegenen Verenaheims ein neues Zuhause.
 

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