Information für Angehörige und Besucher*innen

Sehr geehrte Angehörige, Betreuerinnen und Betreuer, Besucherinnen und Besucher,

um Ihre Angehörigen und unserer Bewohner*innen vor einer Ansteckung durch das Corona-Virus zu schützen, hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege am 13. März 2020 im Rahmen einer Allgemeinverfügung eine Einschränkung des Besuchsrechts für stationäre Altenhilfeeinrichtungen erlassen.

Grundsätzlich begrüßen wir selbstverständlich soziale Kontakte, wir sind gerne ein offenes Haus. In der momentanen Situation stellt aber jede einzelne Besucher*in für die Bewohner*innen eine akute Ansteckungsgefahr dar, denn wie allgemein bekannt, können Menschen Träger des Virus sein ohne selbst Symptome zu entwickeln bzw. sind schon infektiös, bevor die Krankheit bei ihnen ausbricht. So könnten Sie das Virus in unserer Einrichtung tragen, ohne selbst davon zu wissen!

Zum Schutz unserer Bewohner*innen sehen wir leider keine andere Möglichkeit, als ein generelles Besuchsverbot auszusprechen. Hierzu sind wir aufgrund der gesetzlichen Regelungen gemäß Art. 5 PfleWoqG berechtigt. Gestützt werden wir in unserer Entscheidung auch von unserer Aufsichtsbehörde der Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Qualität und Aufsicht (FQA).

Es gilt deshalb ab sofort ein Besuchs- und Betretungsverbot für unsere Caritas-Seniorenzentren.

Aufgrund der weiteren Ausbreitung des Corona Virus sind Besuche bei den Bewohner*innen und das Betreten der Einrichtung mit Ausnahme von Mitarbeiter*innen sowie medizinisch und therapeutisch notwendigem Personal, ab sofort nicht mehr gestattet.

Wir werden die Situation laufend überprüfen, ob das Betretungsverbot aufrechterhalten werden muss.

Bei Notfällen oder in der Sterbephase kommen wir selbstverständlich auf Sie zu, damit Sie Ihre Angehörige besuchen. Die Entscheidung über das Vorliegen eines Notfalls wird in Abstimmung mit dem zuständigen Arzt getroffen und wir informieren Sie in diesen Fällen umgehend. Bitte klingeln Sie in diesem Fall an der Haupteingangstür, Sie werden dann eingelassen. Soweit Sie der zuständigen Mitarbeiter*in nicht persönlich bekannt sind, bitten wir Sie sich entsprechend auszuweisen.

Das Hausverbot ist für Sie und unsere Bewohner*innen mit Sicherheit eine weitreichende Maßnahme und wir sehen natürlich auch Ihr Bedürfnis Kontakt zu Ihren Angehörigen zu halten. Tatsächlich ist das Hausverbot jedoch zum Schutz unserer Bewohner*innen unverzichtbar.

Damit Sie den Kontakt mit der Einrichtung halten können, haben telefonische Sprechzeiten und extra Email-Adressen eingerichtet. Genauere Details dazu erfahren Sie aus dem jeweiligen Informationsschreiben der Einrichtung.

Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung beim Schutz unserer Bewohner*innen, die in Folge ihres Alters und der meist bestehenden Vorerkrankungen unzweifelhaft zu den vom Virus am meisten gefährdeten Personengruppen zählen.

Bleiben Sie gesund!